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Ausbau der S6 steht vor dem Aus

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Unwirtschaftlichkeit erwiesen

 

Vier Gleise für die S6 - wir halten das schon lange für ein Märchen. Das Projekt ist zu teuer, um wahr werden zu dürfen. Lange war die Nutzen-Kosten-Analyse geheime Verschlusssache. Doch die Herausgabe konnte Bahnane auf dem Klagewege erreichen. Der offiziell errechnete Nutzen-Kosten-Koeffizient (NKK) von 1,08 ist sehr gering Verkehrsvorhaben liegen in der Regel bei über 3. Zudem kommt er durch veraltete Annahmen zustande. Mit realistischen Werten und gestiegenen Kosten gerechnet dürften die Baukosten allein für den Abschnitt Frankfurt West bis Bad Vilbel 323 Mio Euro betragen. Es errechnet sich ein NKK von ca. 0,7 und somit wäre der Ausbau gesetzeswidrig, denn: Vorhaben mit einem Koeffizienten kleiner 1,0 stellen einen klaren Verstoß gegen die Bundes- und Landeshaushaltsordnungen dar.

Doch ist der Ausbau damit vom Tisch? Keineswegs. Denn erstens müsste die Landesregierung bzw. der Landesrechnungshof den NKK offiziell aktualisieren, und zweitens: Zahlen sind manipulierbar!

Bahnane informiert das Regierungspräsidium Darmstadt sowie den Landesrechnungshof über die eigenen Berechnungen und wird auffordern, den Finanzierungsvertrag zu überprüfen.

 
 
 
   http://stephanmartin.jimdo.com/   

 

Unter dem Deckmantel eines S-Bahn-Projektes plant die Bahn unter Einsatz von Nahverkehrsgeldern den Bau einer Güterzugstrecke durch die Wetterau und die Stadt Frankfurt. Im Ergebnis werden bis zu 200 Güterzüge Tag und Nacht durch dichtbesiedelte Gebiete fahren. Die S-Bahn wird bei unveränderter Zug und Wagenanzahl im optimalsten Fall gelegentlich einige Minuten schneller sein - das Ganze für schlappe 600 Millionen Euro...

In diesem Jahr findet erstmals auch öffentlich eine Diskussion statt, die wir uns seit Jahren wünschen:

Welche Alternativen gibt es, um die erforderliche Erhöhung der Kapazitäten für Güter- und Personenverkehr zu ermöglichen?

In Südhessen fordert die Politik inklusive Hessens Verkehrsminister Al Wazir einen Ausbau entlang der A67 / A5. Mit der Fortsetzung dieser Strecke nach Norden entlang der A5 Richtung Gießen wären alle Probleme rund um die Main-Weser-Bahn mit einem Schlag gelöst: durch den Wegfall des Güter- und Fernverkehrs könnte die S6 auch ohne Ausbau im vieldiskutierten verbesserten Takt fahren. Und den Gemeinden stünden 600 Millionen gesparte Steuergelder für die Investition in echte Nahverkehrsprojekte zur Verfügung.


Main-Weser-Bahn:

 

Unwirtschaftlichkeit erwiesen

 

Vier Gleise für die S6 - wir halten das schon lange für ein Märchen. Das Projekt ist zu teuer, um wahr werden zu dürfen. Lange war die Nutzen-Kosten-Analyse geheime Verschlusssache. Doch die Herausgabe konnte Bahnane auf dem Klagewege erreichen. Der offiziell errechnete Nutzen-Kosten-Koeffizient (NKK) von 1,08 ist sehr gering Verkehrsvorhaben liegen in der Regel bei über 3. Zudem kommt er durch veraltete Annahmen zustande. Mit realistischen Werten und gestiegenen Kosten gerechnet dürften die Baukosten allein für den Abschnitt Frankfurt West bis Bad Vilbel 323 Mio Euro betragen. Es errechnet sich ein NKK von ca. 0,7 und somit wäre der Ausbau gesetzeswidrig, denn: Vorhaben mit einem Koeffizienten kleiner 1,0 stellen einen klaren Verstoß gegen die Bundes- und Landeshaushaltsordnungen dar.

Doch ist der Ausbau damit vom Tisch? Keineswegs. Denn erstens müsste die Landesregierung bzw. der Landesrechnungshof den NKK offiziell aktualisieren, und zweitens: Zahlen sind manipulierbar!

Bahnane informiert das Regierungspräsidium Darmstadt sowie den Landesrechnungshof über die eigenen Berechnungen und wird auffordern, den Finanzierungsvertrag zu überprüfen.